Samantha Black

Aus Preisfrage

Samantha „Sam“ Black (* 1. Januar 1975) ist eine neuseeländisch-kanadische Unternehmerin. Sie arbeitet unter dem Pseudonym Carolina Perth (geb. Stevenson) als CEO beim Planet Earth Network.

Charakter

Samanthas Charakter weist viele Ähnlichkeiten mit Elizabeth Holmes auf. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass Sam nicht einfach eine Hochstaplerin ist, sondern visionäre Ideen hat. Durch ihr Charisma schafft sie es, Menschen für sich zu vereinnahmen. Da sie in ihrem jungen Leben stets ums Überleben kämpfen musste, hat sie keine Furcht, Gewissensbisse oder Mitleid.

Leben

Sam wurde am Neujahrsmorgen 1975 geboren in Oamaru als Tochter eines irischen Einwanderers (Landwirt) und einer neuseeländischen Reinigungsfachkraft. Sie stand als Kind stets im Schatten ihrer Halbschwester Priscilla, hatte nur schlechte Bildungschancen und die Nase voll von ihrem Leben auf dem Lande, fernab jeglicher Möglichkeiten. Sie war schon früh an Wirtschaft und insbesondere modernen Medien und Mathematik sehr interessiert und plante, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

1991 floh sie mit ihrer kleinen Schwester nach Christchurch.

1992 sah Sam ihre Halbschwester auf einem Kinoplakat und schwor ihr Rache. Im Sommer fährt sie als blinder Passagier auf einem Containerschiff nach Lima. Von dort schlägt sie sich Richtung Norden durch, erlebt Morde und Vergewaltigungen in der Darién Gap und erreicht Anfang 1993 Mexiko.

1993 versucht Sam, auf verschiedenen Wegen die US-Grenze zu überwinden - vergeblich. Sie erkennt, dass sie einen gefälschten US-Pass benötigt, um eine Chance auf Einreise zu bekommen. Doch die Kosten sind hoch und Sam will nicht wieder wieder anschaffen und stehlen (mexikanische Gefängnisse sind berüchtigt). So ergreift sie einen Job als Reinigungsfrau und arbeitet sich hoch bis zur Juweliersverkäuferin.

1999 überfällt eine mexikanische Gang den Juwelierladen, in dem Sam arbeitet. Sam wehrt sich und schlägt die Kerle in die Flucht, bis auf El Niño, den sie überwältigt. Sam verlangt von ihm, sie in die USA zu bringen und dort einen Neuanfang zu starten, da seine Gang ihn nicht mehr aufnehmen würde nach dem gescheiterten Juwelenraub.

El Niño und Sam gehen eine Zweckbeziehung ein (mit wildem Sex ohne Zuneigung), ehe El Niño Sam mit in die mexikanische Wüste nimmt. Dort werden beide entdeckt, El Niño zückt seine Pistole und wird angeschossen, während Sam Richtung Las Vegas flieht.

Halb verdurstet erreicht Sam Las Vegas und lernt schnell, wie man richtig viel Geld verdienen kann: Durch Glücksspiel - jedenfalls wenn man die Bank ist. Sie begreift, dass Menschen geködert werden müssen und man ihnen das Gefühl geben muss, etwas Gutes beim Spielen zu tun, damit sie nie mehr damit aufhören und immer mehr wollen. [Deshalb spielt Gamification so eine große Rolle beim Planet Earth Network.]

Erst 2008 trifft Sam tatsächlich auf Cilla und ihren Sohn, den sie adoptiert.

TODO: Der folgende Abschnitt basiert noch auf dem alten Plot (1.0).

Mit sechzehn Jahren haute sie morgens mit dem Fahrrad ab, bei sich nichts als einen Rucksack mit etwas zu essen und trinken. Nach einer anstrengenden Fahrt gelangte sie bis Palmerston, wo sie die Nacht im Freien verbringt. Nachdem bemerkt wird, dass Sam nicht in der Schule erschienen ist, wird nach ihr gesucht, auch in den umliegenden Orten. Doch Sam versteckt sich vor den Polizisten und wird nicht entdeckt. Tags darauf fährt Sam nach Moeraki und trifft auf zahlreiche Touristen. Sie wirft ihr Fahrrad in ein dichtes Gebüsch und sucht sich ein Touristen-Ehepaar, mit dem sie per Anhalter mitgenommen werden möchte. Das ältere Pärchen aus Kalifornien nimmt Sam, die sich als Carolina Stevenson ausgibt, mit nach Christchurch, wo sie auf einem Gästebett im gleichen Zimmer übernachten darf. Von Chuck Nelson bekommt sie eine Visitenkarte ausgehändigt, für den Fall, dass sie einmal nach Kalifornien zu Besuch kommen würde.

Da sie nicht einfach ein Flugticket kaufen kann, ohne ihren Aufenthalt zu verraten (und außerdem hat sie kein Geld), muss sie eine Weile in Christchurch bleiben und sich mit Gelegenheitsjobs herumschlagen. (…) Später hat sie genug Geld verdient, um sich einen Flug nach San Francisco zu leisten. Dort begegnet sie der Familie Nelson wieder, welche ihr hilft, die amerikanische Aufenthaltserlaubnis zu erlangen und ihre erste eigene Firma zu gründen.

1995 lernt sie Mike kennen und verliebt sich sofort in ihn. Abgesehen von seiner Männlichkeit, ist er ein Gelegenheitshacker und war schon mal im Knast wegen illegaler Raubkopien. Ein Typ, der auf die Spielregeln pfeift und sein Ding macht – genau diesen Typen will Sam. Da ihr eigenes Business jedoch in den USA läuft, führt sie eine längere Fernbeziehung und zieht erst nach Vancouver, als die beiden im Jahr 1998 heiraten.

Mike und Carolina Perth wohnen in einer hübschen Wohnung auf Granville Island.

2011 gründet Carolina die Aileron Software Systems Inc., eine Software-Dienstleistungs-Firma mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Der Firmenname soll suggerieren, dass die Kunden wieder das „Ruder“ in die Hand nehmen und sich mithilfe von AI (KI) einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Niemand ahnt, dass es sich nur um eine Scheinfirma handelt, unter deren Deckmantel heimlich an neuen Machine-Learning-Algorithmen geforscht wird. Diese sollen große Datenmengen aus verschiedenen eCommerce-Bereichen analysieren und darauf basierend Fake-Content produzieren. Es entstehen zunächst Schlager- und Filmmusik, impressionistische Malereien sowie poetische Gedichte.

Geschäftsmodelle

Der Karriereweg von Samantha Black (alias Carolina Perth) ist geprägt vom unbedingten Willen, maximalen Profit zu erwirtschaften. Ihre Kunden sollen dabei das Gefühl bekommen, besonders viele positive Erlebnisse durch das Ausgeben von Geld zu erlangen.

Alles beginnt im Juweliersgeschäft in Mexiko, wo Sam ihrer Kundschaft die teuersten Brillante und Schmuckstücke aufdrängt. Nicht weil diese die beste Wahl wären, sondern weil sie dem Laden den meisten Umsatz verschaffen. Auf ihrer nächsten Lebensstation in Las Vegas erkennt sie schnell, wie sehr Menschen auf visuelle Anreize reagieren. Dies wusste sie schon seit ihrer Tätigkeit als Juwelenverkäuferin, doch sie versteht nun, dass die Menschen durch Glücksspiel in einen Bann gezogen werden. Der ewige Reiz, zu spielen und die (vergebliche) Hoffnung, eines Tages einen großen Gewinn einzufahren, führen zur Sucht und somit zu einer sicheren Einnahmequelle für die Spielbank. Je mehr Spiele man den Menschen vorsetzt und je einfacher diese zu bedienen sind, desto mehr Geld lässt sich verdienen. Zwar erkennen die meisten irgendwann, welch gigantische Verluste sie erleiden, doch sie trösten sich mit dem Gedanken, eines Tages alle Verluste mit dem einen Gewinn wieder wettzumachen. Und wenn sie doch einmal ihre Lage begreifen und ausrasten, setzt man ihnen einfach ein neues Spiel vor mit angeblich besseren Gewinnchancen und "Einstiegsgeld". Schon verfallen sie wieder in alte Muster.

So gut sich mit Online-Casinos Geld verdienen lässt, stößt diese Methode doch auf Grenzen. Ein Großteil der Menschheit nimmt nicht am (Online-)Glücksspiel teil und kann auch nicht dazu umgestimmt werden, das ist Sam klar. Deshalb analysiert sie, welche Wirtschaftszweige aus der "realen Welt" den meisten Profit generieren und wie man die zugrunde liegenden Verkaufsstrategien "virtualisieren" kann. Sie möchte die Möglichkeiten moderner Technik kombinieren mit den psychischen Tricks des Glücksspiels, um die bestehenden Global Player herauszufordern und in den Bankrott zu treiben. Koste es, was es wolle.

In dieser Hinsicht geht Sams Größenwahn so weit, dass sie tatsächlich die gesamte Menschheit beherrschen und kontrollieren will. Aus ihrer Sicht ist das im 21. Jahrhundert auch erstmals in der Geschichte der Menschheit wirklich möglich, dank globaler Vernetzung und Omnipräsenz von Computern.

Der Tourismus erweist sich nach umfangreicher Recherche als mächtigster Wirtschaftszweig - abgesehen von Auto- und Mineralölindustrie, welche für Sam jedoch keinerlei praktische Relevanz zur Erreichung ihrer Ziele haben. Somit entwirft Sam ab 2010 in einem fünfjährigen Prozess zahlreiche Konzepte, wie der klassische Tourismus in den virtuellen Raum verlagert werden kann. Dabei hilft ihr die Erkenntnis, dass ökologische Zerstörung und soziale Ausbeutung zu Unmut führen. Bewusst fördert sie solch nicht-nachhaltiges Vorgehen finanziell, um im entscheidenden Moment einen Gegenentwurf zu präsentieren. Das Startup von Ethan Miller, Local Outdoors, bietet scheinbar die perfekte Grundlage - Miller nutzte bereits zahlreiche Kundendaten und Big Data Ansätze, um seinen Kunden ein bestmögliches Reiseerlebnis zu bieten.