Margarete König
Margarete König (* 1950) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie ist die Mutter von Theresa Holländer und die Großmutter von Sophie Holländer, welche sie bis zum Schulabschluss aufgezogen hat.
Aussehen
Margarete König hat graues Haar, ist
Charakter
Aufgrund ihrer Gefangenschaft in Hoheneck als junge Frau ist Margarete seit den 1970'er Jahren traumatisiert. Sie leidet unter Klaustrophobie und lässt stets Türen und Fenster geöffnet, wo immer sie sich befindet. Auch brennt nachts das Licht in allen Räumen
Leben
Mit Anfang zwanzig scheitert ihr Fluchtversuch aus der DDR nahe des Berliner Nordbahnhofs. Ihr Ehemann Gustav wird erschossen, sie selbst bleibt monatelang in Untersuchungshaft und wird schließlich zu drei Jahren Haft verurteilt, die sie in Hoheneck verbringen muss. Sie wird massiv körperlich und psychisch gedemütigt, verbringt tagelang in einer Dunkel- und Nasszelle und wird geschlagen. Ihre Zähne werden ausgebrochen und sie wird angekettet, wobei sie schlimme bleibende Verletzungen an den Handgelenken erhält.
Die damals einjährige Tochter Theresa wird von der Stasi in ein Kinderheim gebracht und zur Adoption freigegeben. Ihre Mutter wird im Jahre 1973 von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft und nach West-Berlin gebracht. Anfänglich beim evangelischen Pfarrer Kurt Schulze und seiner Familie wohnhaft, beginnt sie schnell sich unwohl zu fühlen und stößt auf offene Abneigung von Seiten der Pfarrersfrau. Sie sucht sich psychologischen Rat und beginnt, ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Frauengefängnis in Tagebuchform niederzuschreiben. Zudem liest sie alles, was ihr in die Finger gelangt, und beginnt ein Interesse an der Schriftstellerei zu entwickeln.
Nach ihrem Wiedersehen mit ihrer Tochter Theresa 1988 beginnt Margarete, einen verloren geglaubten Sinn in ihrem Leben wieder zu entdecken. Die gemeinsamen Reisen mit ihrem Kind und dem sympathischen Jörg lassen sie aufblühen, und mit der Geburt ihrer Enkelin Sophie löst sich eine Barriere in ihrem Inneren: Das Leben geht weiter.
Bis am 16. Oktober 1995 Jörg und Theresa gemeinsam den Roque Nublo erklimmen, während Margarete mit der einjährigen Sophie im Hotelzimmer in Maspalomas bleibt. Als sie am späten Abend benachrichtigt wird, dass ihre Tochter und der Schwiegersohn bei einem Sturz schwere Verletzung erlitten haben und derzeit im Krankenhaus Las Palmas seien, fühlt Margarete eine bleierne Leere. Bereits am nächsten Tag müssen die Ärzte mitteilen, dass beide Personen ihren inneren Verletzungen erlegen seien.
- TODO: Ist Margarete wirklich mitgereist nach Gran Canaria? Vielleicht besser, wenn sie in Deutschland benachrichtigt wird.