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== Erster Teil: Die Zeit vor der Corona-Pandemie == | |||
Der Begriff "Overtourism" wurde erstmalig um 2016 eingeführt und beschreibt zahlreiche Phänomene, welche aus der Überlastung von Infrastruktur und Ökosystemen durch Touristen resultieren. | |||
Um das Thema einzuleiten und direkt Konflikte aufzubauen, wird die Geschichte von Thomas Wagner direkt an den Anfang gestellt. Im Anschluss erfolgen Berichte aus Venedig, von den Kanarischen Inseln und aus den kanadischen Rocky Mountains. Dabei werden die Protagonisten bereits vorgestellt und der Leser begleitet sie an bestimmten Stationen ihres Lebens. | |||
Samantha Black beginnt bereits, die ersten Fäden zu ziehen, um das "Planet Earth Network" der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und dem herkömmlichen Pauschaltourismus den Kampf anzusagen. Ihre Analysten rechnen jedoch vor, dass es in der aktuellen Situation unmöglich sei, den etablierten Konzernen ihre Marktanteile im Tourismussektor streitig zu machen. O-Ton: "Um mit diesen Giganten mithalten zu können oder gar konkurrenzfähig zu werden, müsste ein Wunder geschehen – oder eine globale Katastrophe." | |||
Dieser einleitende Abschnitt wird jäh unterbrochen, als in Neuseeland im Frühjahr 2020 eine SMS-Nachricht auf dem Handy eines Protagonisten erscheint: "Du musst von nun an dort bleiben, wo du bist. Hilf uns allen, das Corona-Virus zu bekämpfen." | |||
== Zweiter Teil: Die frühen Jahre nach Corona == | |||
Ab dem Sommer 2022 begann sich der Tourismussektor zu erholen. Viele Menschen sind bereit, größere Summen als noch vor wenigen Jahren ins Reisen zu investieren, da die permanenten Lockdowns und Beschränkungen ein großes Freiheitsbedürfnis erzeugten. Touristen möchten wieder das Gefühl haben, alles sei "normal" und wie zuvor. Doch dazu kommt es nicht. | |||
Insbesondere in einigen europäischen Städten nehmen die sozialen Probleme durch Overtourism massiv zu, sodass die nächsten Anti-Tourismus-Proteste nicht lange auf sich warten lassen. Sehr zum Ärger der Veranstalter-Branche, die gerade erst beginnt, sich von den herben Verlusten der Pandemie zu erholen. In dieser Situation mobilisiert das Planet Earth Network heimlich lokale Anwohner, damit diese sich den Protesten anschließen. Parallel dazu wird eine neue ökonationalistische Gesinnung etabliert: Das Um-die-Welt-Jetten wird verpönt, klassische "grüne Themen" werden aus dem linken ins rechte Lager gebracht und mit "Heimatliebe" assoziiert. Lokaler Tourismus und neue Formen von Erlebnisreisen stehen auf der Agenda von PEN: Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen komplexe Personenprofile analysiert werden, um Menschen ihre Traumreisen zu ermöglichen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen und nachhaltig zu sein. | |||
Version vom 2. August 2024, 10:20 Uhr
Auf dieser Seite findet das eigentliche Plotting des Thrillers "Preisfrage" statt. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft.
Erster Teil: Die Zeit vor der Corona-Pandemie
Der Begriff "Overtourism" wurde erstmalig um 2016 eingeführt und beschreibt zahlreiche Phänomene, welche aus der Überlastung von Infrastruktur und Ökosystemen durch Touristen resultieren.
Um das Thema einzuleiten und direkt Konflikte aufzubauen, wird die Geschichte von Thomas Wagner direkt an den Anfang gestellt. Im Anschluss erfolgen Berichte aus Venedig, von den Kanarischen Inseln und aus den kanadischen Rocky Mountains. Dabei werden die Protagonisten bereits vorgestellt und der Leser begleitet sie an bestimmten Stationen ihres Lebens.
Samantha Black beginnt bereits, die ersten Fäden zu ziehen, um das "Planet Earth Network" der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und dem herkömmlichen Pauschaltourismus den Kampf anzusagen. Ihre Analysten rechnen jedoch vor, dass es in der aktuellen Situation unmöglich sei, den etablierten Konzernen ihre Marktanteile im Tourismussektor streitig zu machen. O-Ton: "Um mit diesen Giganten mithalten zu können oder gar konkurrenzfähig zu werden, müsste ein Wunder geschehen – oder eine globale Katastrophe."
Dieser einleitende Abschnitt wird jäh unterbrochen, als in Neuseeland im Frühjahr 2020 eine SMS-Nachricht auf dem Handy eines Protagonisten erscheint: "Du musst von nun an dort bleiben, wo du bist. Hilf uns allen, das Corona-Virus zu bekämpfen."
Zweiter Teil: Die frühen Jahre nach Corona
Ab dem Sommer 2022 begann sich der Tourismussektor zu erholen. Viele Menschen sind bereit, größere Summen als noch vor wenigen Jahren ins Reisen zu investieren, da die permanenten Lockdowns und Beschränkungen ein großes Freiheitsbedürfnis erzeugten. Touristen möchten wieder das Gefühl haben, alles sei "normal" und wie zuvor. Doch dazu kommt es nicht.
Insbesondere in einigen europäischen Städten nehmen die sozialen Probleme durch Overtourism massiv zu, sodass die nächsten Anti-Tourismus-Proteste nicht lange auf sich warten lassen. Sehr zum Ärger der Veranstalter-Branche, die gerade erst beginnt, sich von den herben Verlusten der Pandemie zu erholen. In dieser Situation mobilisiert das Planet Earth Network heimlich lokale Anwohner, damit diese sich den Protesten anschließen. Parallel dazu wird eine neue ökonationalistische Gesinnung etabliert: Das Um-die-Welt-Jetten wird verpönt, klassische "grüne Themen" werden aus dem linken ins rechte Lager gebracht und mit "Heimatliebe" assoziiert. Lokaler Tourismus und neue Formen von Erlebnisreisen stehen auf der Agenda von PEN: Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen komplexe Personenprofile analysiert werden, um Menschen ihre Traumreisen zu ermöglichen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen und nachhaltig zu sein.