Kurt Schultze: Unterschied zwischen den Versionen
(Die Seite wurde neu angelegt: „Kurt Schultze (*1926) ist ein westdeutscher Pfarrer. === Leben === Aufgewachsen als ältester Sohn einer Pfarrersfamilie, wird er von Kindheit an im Sinne der evangelischen Familientradition erzogen. Mit 17 Jahren wird er von der SS ins Reichsausbildungslager einberufen und nach Tschechien an die Front geschickt, wo er verwundet wird und in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerät. Erst 1949 wird er aus Tscheljabinsk entlassen und zurück in seine West-Be…“) |
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1973 lernt er die 23-jährige Margarete König kennen, welche von der BRD aus politischer Stasi-Haft freigekauft wurde. Ihre Geschichte bewegt Kurt sehr und er beschließt – gegen den Willen seiner Frau – die junge Mittellose bei sich aufzunehmen. Das Zusammenleben gestaltet sich jedoch äußerst schwierig, zumal Margarete keinen Zugang zum Glauben und zu Gott herstellen kann. Schließlich verlässt sie die Familie Schulze bereits nach sechs Monaten wieder. | 1973 lernt er die 23-jährige [[Margarete König]] kennen, welche von der BRD aus politischer Stasi-Haft freigekauft wurde. Ihre Geschichte bewegt Kurt sehr und er beschließt – gegen den Willen seiner Frau – die junge Mittellose bei sich aufzunehmen. Das Zusammenleben gestaltet sich jedoch äußerst schwierig, zumal Margarete keinen Zugang zum Glauben und zu Gott herstellen kann. Schließlich verlässt sie die Familie Schulze bereits nach sechs Monaten wieder. | ||
Aktuelle Version vom 15. August 2022, 21:46 Uhr
Kurt Schultze (* 4. November 1926) ist ein westdeutscher Pfarrer.
Leben
Aufgewachsen als ältester Sohn einer Pfarrersfamilie, wird er von Kindheit an im Sinne der evangelischen Familientradition erzogen. Mit 17 Jahren wird er von der SS ins Reichsausbildungslager einberufen und nach Tschechien an die Front geschickt, wo er verwundet wird und in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerät. Erst 1949 wird er aus Tscheljabinsk entlassen und zurück in seine West-Berliner Heimat geschickt, wo er eine geringe Summe als Entschädigung für Kriegsheimkehrer empfängt. Durch seine Bauchschussverletzung nachhaltig gesundheitlich angeschlagen, beginnt er ein Studium der Theologie und wird nach seinem Abschluss 1955 Vikar.
Begegnung mit Margarete König
1973 lernt er die 23-jährige Margarete König kennen, welche von der BRD aus politischer Stasi-Haft freigekauft wurde. Ihre Geschichte bewegt Kurt sehr und er beschließt – gegen den Willen seiner Frau – die junge Mittellose bei sich aufzunehmen. Das Zusammenleben gestaltet sich jedoch äußerst schwierig, zumal Margarete keinen Zugang zum Glauben und zu Gott herstellen kann. Schließlich verlässt sie die Familie Schulze bereits nach sechs Monaten wieder.