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=== Künstliche Intelligenz im Tourismus === | |||
* Reiseziele finden: Touristen können Anfragen stark personalisieren. Anstatt nach Island zu reisen, können sie fragen, welche Länder oder Regionen es noch gibt mit Vulkanen und Geysiren. | |||
* Vor Ort: KI kann als Touri-Guide helfen, bei einem knappen Zeit- und Budget-Limit die beste Route zu empfehlen, um Sightseeing, Natur und Ausflüge zu kombinieren. | |||
* Overtourism vermeiden: Um nicht die gleichen Vorschläge tausendfach zu unterbreiten (sodass die Leute doch alle wieder am selben Fleck wären), koordiniert die KI bereits getätigte Anfragen und Empfehlungen anderer Personen. So lassen sich selbst in Spitzenzeiten (Hochsaison, Festivals etc.) die Menschenmassen optimal verteilen. | |||
* Positive Travel Mindset: Touristen könnten schnell denken, wenn ihnen die KI eine Alternative zu Island anbietet, seien sie schlechter dran oder würden nur die halbe Urlaubsqualität abbekommen. Doch mithilfe psychologisch ausgetüftelter Methoden könnte stets ein positives Mindset während der Reise kommuniziert werden, um die Schönheit und Einzigartigkeit des eigenen Urlaubs hervorzuheben. | |||
* Lonely Planet vs. Communities: Je nach Vorlieben kann es sich für Tourisen in der Zukunft empfehlen, wirklich allein und ungestört zu sein - oder eben in speziellen "Communities" zu verreisen, die von KI vorgeschlagen und zusammengestellt werden, um Menschen mit gleichen Interessen zusammen zu bringen. | |||
=== Poverty Tourism === | === Poverty Tourism === | ||
"Poverty Tourism" (auch "Slumtourismus" genannt) bezieht sich auf eine Form des Tourismus, bei der Besucher in arme, benachteiligte oder informelle Siedlungen reisen, um Armut aus erster Hand zu erleben und zu beobachten. Diese Art des Tourismus ist umstritten und wird sowohl für seine potenziellen Vorteile als auch für seine ethischen Bedenken diskutiert. | "Poverty Tourism" (auch "Slumtourismus" genannt) bezieht sich auf eine Form des Tourismus, bei der Besucher in arme, benachteiligte oder informelle Siedlungen reisen, um Armut aus erster Hand zu erleben und zu beobachten. Diese Art des Tourismus ist umstritten und wird sowohl für seine potenziellen Vorteile als auch für seine ethischen Bedenken diskutiert. | ||
Aktuelle Version vom 26. August 2024, 13:16 Uhr
Auf dieser Seite findet das eigentliche Plotting des Thrillers "Preisfrage" statt. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft.
Erster Teil: Die Zeit vor der Corona-Pandemie
Der Begriff "Overtourism" wurde erstmalig um 2016 eingeführt und beschreibt zahlreiche Phänomene, welche aus der Überlastung von Infrastruktur und Ökosystemen durch Touristen resultieren.
Um das Thema einzuleiten und direkt Konflikte aufzubauen, wird die Geschichte von Thomas Wagner direkt an den Anfang gestellt. Im Anschluss erfolgen Berichte aus Venedig, von den Kanarischen Inseln und aus den kanadischen Rocky Mountains. Dabei werden die Protagonisten bereits vorgestellt und der Leser begleitet sie an bestimmten Stationen ihres Lebens.
Samantha Black beginnt bereits, die ersten Fäden zu ziehen, um das "Planet Earth Network" der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und dem herkömmlichen Pauschaltourismus den Kampf anzusagen. Ihre Analysten rechnen jedoch vor, dass es in der aktuellen Situation unmöglich sei, den etablierten Konzernen ihre Marktanteile im Tourismussektor streitig zu machen. O-Ton: "Um mit diesen Giganten mithalten zu können oder gar konkurrenzfähig zu werden, müsste ein Wunder geschehen – oder eine globale Katastrophe."
Dieser einleitende Abschnitt wird jäh unterbrochen, als in Neuseeland im Frühjahr 2020 eine SMS-Nachricht auf dem Handy eines Protagonisten erscheint: "Du musst von nun an dort bleiben, wo du bist. Hilf uns allen, das Corona-Virus zu bekämpfen."
Zweiter Teil: Die frühen Jahre nach Corona
Ab dem Sommer 2022 begann sich der Tourismussektor zu erholen. Viele Menschen sind bereit, größere Summen als noch vor wenigen Jahren ins Reisen zu investieren, da die permanenten Lockdowns und Beschränkungen ein großes Freiheitsbedürfnis erzeugten. Touristen möchten wieder das Gefühl haben, alles sei "normal" und wie zuvor. Doch dazu kommt es nicht.
Insbesondere in einigen europäischen Städten nehmen die sozialen Probleme durch Overtourism massiv zu, sodass die nächsten Anti-Tourismus-Proteste nicht lange auf sich warten lassen. Sehr zum Ärger der Veranstalter-Branche, die gerade erst beginnt, sich von den herben Verlusten der Pandemie zu erholen. In dieser Situation mobilisiert das Planet Earth Network heimlich lokale Anwohner, damit diese sich den Protesten anschließen. Parallel dazu wird eine neue ökonationalistische Gesinnung etabliert: Das Um-die-Welt-Jetten wird verpönt, klassische "grüne Themen" werden aus dem linken ins rechte Lager gebracht und mit "Heimatliebe" assoziiert. Lokaler Tourismus und neue Formen von Erlebnisreisen stehen auf der Agenda von PEN: Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen komplexe Personenprofile analysiert werden, um Menschen ihre Traumreisen zu ermöglichen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen und nachhaltig zu sein.
Wilde Ideen
Künstliche Intelligenz im Tourismus
- Reiseziele finden: Touristen können Anfragen stark personalisieren. Anstatt nach Island zu reisen, können sie fragen, welche Länder oder Regionen es noch gibt mit Vulkanen und Geysiren.
- Vor Ort: KI kann als Touri-Guide helfen, bei einem knappen Zeit- und Budget-Limit die beste Route zu empfehlen, um Sightseeing, Natur und Ausflüge zu kombinieren.
- Overtourism vermeiden: Um nicht die gleichen Vorschläge tausendfach zu unterbreiten (sodass die Leute doch alle wieder am selben Fleck wären), koordiniert die KI bereits getätigte Anfragen und Empfehlungen anderer Personen. So lassen sich selbst in Spitzenzeiten (Hochsaison, Festivals etc.) die Menschenmassen optimal verteilen.
- Positive Travel Mindset: Touristen könnten schnell denken, wenn ihnen die KI eine Alternative zu Island anbietet, seien sie schlechter dran oder würden nur die halbe Urlaubsqualität abbekommen. Doch mithilfe psychologisch ausgetüftelter Methoden könnte stets ein positives Mindset während der Reise kommuniziert werden, um die Schönheit und Einzigartigkeit des eigenen Urlaubs hervorzuheben.
- Lonely Planet vs. Communities: Je nach Vorlieben kann es sich für Tourisen in der Zukunft empfehlen, wirklich allein und ungestört zu sein - oder eben in speziellen "Communities" zu verreisen, die von KI vorgeschlagen und zusammengestellt werden, um Menschen mit gleichen Interessen zusammen zu bringen.
Poverty Tourism
"Poverty Tourism" (auch "Slumtourismus" genannt) bezieht sich auf eine Form des Tourismus, bei der Besucher in arme, benachteiligte oder informelle Siedlungen reisen, um Armut aus erster Hand zu erleben und zu beobachten. Diese Art des Tourismus ist umstritten und wird sowohl für seine potenziellen Vorteile als auch für seine ethischen Bedenken diskutiert.